Mittwoch, 6. November 2013

Mousetracking bei Facebook

Grosse Aufregung bei den Facebook Usern. Ein Bericht  des “Wall Street Journal” hat viele Internet-User und insbesondere Verbraucherschützer aufgeregt. Das Magazin berichtet, Facebook würde seine Infrastruktur darauf vorbereiten, um signifikant größere Datenmengen als bisher verarbeiten zu können, um Mousetracking Daten zu speichern.


Quelle: Clicktale(2013)






The social network may start collecting data on minute user interactions with its content, such as how long a user’s cursor hovers over a certain part of its website, or whether a user’s newsfeed is visible at a given moment on the screen of his or her mobile phone, Facebook analytics chief Ken Rudin said Tuesday during an interview. (Wall Street Journal 2013)

Die Mousetracking Software soll genutzt werden, um die Mausbewegungen aufzuzeichnen und zu analysieren. Zum Beispiel soll aufgezeichnet werden, wie lange der Mauszeiger eines Nutzers auf einem Sektor verbleibt, wann gescrollt wird und wo Rechtsklick Aktionen gemacht werden.

Das “Wall Street Journal” stellt das Mousetracking zwar als etwas Neues und Besonderes vor, aber im gleichen Beitrag wird auch aufgezeigt, dass andere Unternehmen wie Shutterstock, solche Technologien bereits einsetzen.  

Wie sich diese Technologie weiterentwickeln wird, steht noch in den Sternen. Fakt ist wir werden von allen Seiten beobachtet, analysiert und die Daten werden immer präziser ausgewertet. Es wird immer schwieriger sich im Netz gegen solche Tracking Software zu schützen. Nach eigenen Recherchen habe ich noch keine Softwarelösung gefunden die solches Mousetracking verhindern kann. Einen Vorteil hat die Sache es wird alles transparenter in der Zukunft und Organisationen wie die NSA wird es nicht mehr brauchen.


Dienstag, 29. Oktober 2013

Croking: Migipedia im grossen Still?

Die neue Social Media Plattform heisst Croking. Bei Croking geht es hauptsächlich um die Beurteilung von Brands. Die Community Site sammelt Empfehlungen und Kritiken zu Marken und Unternehmen. In erster Linie mit dem Ziel, Unternehmen zu Reaktionen zu bewegen. Durch den Vortrag von unserem Gastreferenten Markus Maurer, welcher als Projektleiter Social Media bei der Migros arbeitet, wurde ich zum ersten Mal aufmerksam auf Migipedia. Auf der Migros internen Webseite werden ähnliche Ziele wie auf Croking verfolgt.

Ein Croke wird als Meinung unter dem jeweiligen Markenprofil veröffentlicht. Für gepostete Crokes erhalten die Nutzer einen Influence Score, welcher dazu dient den Marken zu helfen, die Relevanz der Meinung zu beurteilen. Aus den Beiträgen der Community bezüglich einer Marke ergibt sich der Brand Score, welcher auf dem Markenprofil gut sichtbar ist. Vereinfacht gesagt: Croking ist ein Marken- und Produktbewertungssystem. Im folgenden Video wird die Funktionsweise der neuen Plattform erklärt:


http://vimeo.com/73135052#


Ob sich die Plattform positionieren wird, hängt von einigen wichtigen Faktoren ab. In meinen Augen wird es entscheidend sein, wie sich die etablierten Social Media Plattformen weiter entwickeln werden. Solche Features können leicht in anderen Plattformen, wie Facebook oder Linkedin integriert werden. Ich bin gespannt mit welchen Argumenten  Croking die User langfristig binden will.





Web Staging

Was versteht man eigentlich unter dem Begriff Web Staging? Gemäss Bucher (2013) ist Web Staging unteranderem ein Ansatz den Webseiten eine Erlebnisdimension zu verleihen. Web Staging wird als unterstützendes Instrument der Corporate Identity und Corporate Communication genützt. Somit ist es von grösster Wichtigkeit eine Web Staging Strategie zu entwickeln. Gemäss Bucher (2013) muss eine gute Web Staging Strategie ausgehend von der Storytelling Strategie abgeleitet werden.

Nun könnten wir uns die Frage stellen, was es den eigentlich braucht, um die Marke im Web richtig zu inszenieren? Es wird einem schnell klar, dass es sich hier um die Markenführung handelt. Wie also stelle ich es an, damit meine Marke in den digitalen Medien ständig präsent ist?Ein erster wichtiger Schritt ist die Erarbeitung des Webkonzeptes. Hierfür kann die unten stehende Grafik verwendet werden.


  Quelle: Digital Marketing Bruno Bucher (2013)

Nebst dem Design der Website ist auch die Benutzerfreundlichkeit der Webseite sehr entscheidend. Um die Navigation der Webseite für den Kunden zu optimieren und somit seinen Bedürfnissen gerecht zu werden sollte man zuerst den Prozess modellieren. Dies kann mittels einer Software wie Adonis erstellt werden. Dazu sollte auch noch ein Auftragskatalog erstellt werden, um die technischen Anforderungen an die Webseite zu definieren. Für das Design der Webseite empfiehlt es sich eine Copyplattform zu erstellen, damit der Grafiker anhand dieser Plattform das Design gestalten kann. Die Herausforderung liegt bei der Platzierung der einzelnen Elemente auf der Webseite. Es empfiehlt sich auf Studien welche mittels Eyetracker (Nielson) gemacht wurden zurückzugreifen, um mögliche Fehler zu vermeiden.
Wurden diese Schritte konsequent umgesetzt und wird die Webseite aufgeschaltet ist die Arbeit noch nicht fertig. Leider ist bei den meisten Firmen noch immer die Aufschaltung der Webseite der letzte Schritt den sie aktiv planen und umsetzen. Die Webseite muss vermarktet werden und die Präsenz im Internet muss kontinuierlich gesteigert werden. Wurden obige Schritte eingehalten hat man gute Chancen beim Web Staging erfolgreich zu sein. 

Hier noch ein paar sehr gute Beispiele des Web Staging:

http://www.dieci.ch/
http://www.srf.ch/
http://www.myswitzerland.com/de-ch/home.html